Carlos Ruiz Zafón
2013
An einem dunstigen Sommermorgen des Jahres 1945 wird der junge Daniel Sempere von seinem Vater an einen geheimnisvollen Ort in Barcelona geführt - den Friedhof der Vergessenen Bücher. Dort entdeckt Daniel den Roman eines verschollenen Autors für sich, er heißt >Der Schatten des Windes, und er wird sein Leben verändern ...Der Schatten des Windes bildet den Auftakt eines einzigartigen, fesselnden und berührenden Werks, er ist der erste seiner vier großen Barcelona-Romane. Auf Der Schatten des Windes folgten Das Spiel des Engels, Der Gefangene des Himmels
Ein atmosphärischer Spaziergang durch das Barcelona der Nachkriegszeit. Zafóns Schreibstil erinnert mich an das beste deutsche Autorentum, mit einem Hauch von magischem Realismus. Die Handlung um einen jungen Buchliebhaber, der in einem vergessenen Roman eine Obsession findet, hat mich in ihren Bann gezogen. Der Plot entfaltet sich wie eine gut geplante Ermittlung, wobei jeder Charakter eine tiefere Bedeutung zu haben scheint. Ein Krimi in literarischer Gewandung, den ich jedem empfehlen würde, der die Komplexität und Schönheit des geschriebenen Wortes schätzt.