Die Vermessung der Welt

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Die Vermessung der Welt

Roman

Daniel Kehlmann

2005

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren - er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin. Doch kaum steigt Gauß aus seiner Kutsche, verstricken sie sich in die politischen Wirren Deutschlands nach dem Sturz Napoleons. Mit Phantasie und viel Humor beschreibt Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies, ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gradwanderung zwischen Einsamkeit und Liebe, Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg - ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Kraft und Brillanz.

Reviews by public Bufph profiles
  • klaus.w profile picture
    klaus.w
    May 7, 2026

    Ein faszinierendes Werk, das die wissenschaftlichen Abenteuer von Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß meisterhaft erzählt. Kehlmann verbindet historische Fakten mit einer fiktionalen Erzählung, die sowohl lehrreich als auch unterhaltsam ist. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und der Schreibstil ist fesselnd und leicht zugänglich. Eine erfrischende Abkehr von Kriminalromanen, die aber dennoch mein Interesse an historischen Persönlichkeiten und deren Einfluss auf die Welt weckt.

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